Herrlicher Winterabend, Start mit Glühwein am Zürcher Weihnachtsmarkt. Dann ab durchs Dörfli, kurz die neue Spaghetti Factory bestaunen und schon mal vormerken. Mit dem 46er Bus vom HB genau vor die Tür des The Artisan. Viel Gutes gehört, entsprechend hoch die Erwartung. Ist liebevoll eingerichtet, gemütlich, schöne Tische; die haben buchstäblich den Garten ins Lokal geholt. Die Gastgeber sind, was das Wort verspricht: Gian Luca Tribò an der Front und Marc Thommen in der Küche, eine äusserst gelungene Kombi zweier leidenschaftlich ambitionierter Gastronomen.

Gespeist: Flammkuchen mit geräuchertem Saibling und Avocado, sensationeller Einstieg, begleitet von Cava Recaredo. Jetzt Menu „sharing is caring“. Als Starter ein Salat, der seinem Namen alle Ehre macht, frisch, knackig, spannend. Danach Chicken Wings mit Vinaigrette, pikant kandierter Bierspeck, hausgemachte Kichererbsen-Amaranth-Falafel, hammermässig präsentiert. Als Hauptgang Schweinebauch, serviert mit gedämpften Buns und diversen Beilagen, schlicht geil. Ein Dessert noch, Bread & Butterpudding, perfekt! Getrunken einen Zweigelt von Sepp Muster und einen Occhipinti. Die Bierkarte nehme ich mir das nächste Mal vor, denn: The Artisan ist wirklich empfehlenswert!

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