Über NGe7G4MM1NaM

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CAFE BOY

ALLES ECHT.

Alle, inklusive mir selber, jagen immer dem Neuen nach – was ist neu, was ist trendy, wer hat ein neues Lokal aufgemacht – und danach gleich wieder geschlossen? Das sind doch die spannenden Geschichten in der Gastronomie. Die Gefahr daran ist, dass man das ausser Acht lässt, was genauso wichtig – oder vielleicht aus anderer Perspektive noch wichtiger ist: Die Restaurants, die seit Jahren täglich beweisen, was Qualität heisst, echte Gastfreundschaft leben und für die Nachhaltigkeit nicht nur ein Schlagwort ist, welches zu Marketingzwecken auf die Website geschrieben wird. Ich war gestern seit langem – viel zu lange! – wieder einmal im Cafe Boy essen. Erster Tag der neuen Frühlingskarte. Gegessen: Kleines Maissüppchen, Eden-Shrimps, Bärlauchwürstli auf Risotto, Gitzi-Variation und Erdbeer-Crème-Schnitte. Alles auf den Punkt gebraten, sehr gut gewürzt – einfach fein. Getrunken: Etwas Cava und einen Negre de Negres – la Bomba. Danke Stefan und Jann, ihr macht es seit Jahren richtig. Ich komme sicher bald wieder.

2018-04-12T16:26:22+02:0030. März 2016|Kategorien: Restaurant|

RÜBIS & STÜBIS

RÜBIS & STÜBIS: Schlau geniessen in Frau Gerolds Garten

Nachhaltigkeit in aller Munde – jeder möchte auch der sein, der sein Rüebli am Morgen selber aus dem Garten holt, lieb streichelt und es dann ganz schmerzfrei zubereitet. Oder doch lieber vegan – weil ja so gesund. Und Fleisch nur, wenn ich die Kuh persönlich gekannt habe (R.I.P. Bella, Fiona & Co – gemäss persönlichen Recherchen unter den Top5 der beliebten Kuhnamen). Aber wie immer erst mal von Anfang an: Gestern waren wir bei der lieben Frau Gerold am Rübis & Stübis – das neue Format unter der Leitung der Gerolds Garten Macher, insbesondere Markus Lichtenstein (SMITH & SMITH Wine Company) und dem kulinarischen Patronat von Erik Hämmerli ist gelungen. Die Kombi von Genuss und Information über die Produkte ist fein, interessant und regt zum Nachdenken an. Gegessen: Karottensuppe (die ganze Karotte inkl. Schale und Kraut wurde verwendet), geschmortes Rind im Schweinenetz, Kartoffelgratin und Wurzelgemüse. Und als Dessert ein wunderbares Beerenkompott. Begleitet von diversen Cavas aus dem Hause GRAMONA – mmmh. Leider ist das ganze schon bald vorbei – Samstag ist der letzte Tag. Einzig Positives daran ist: Dann kommt endlich der Sommer wieder in den Garten – und das wird am Oster-Sonntag gebührend gefeiert. Wer letztes Jahr an der TSCHÜSS WINTER – No3 Party dabei war weiss, dass man sich das unmöglich entgehen lassen darf… Hoffe, es kommen nicht alle, die sich bei FB angemeldet haben – sonst wird’s eng.

2018-04-12T13:36:16+02:0023. März 2016|Kategorien: Event, Food, Location|

BAKER VS BANKER & EIN KROKODIL

BAKER VS BANKER & EIN KROKODIL

Jetzt mal Hand hoch! Wer war gestern nicht an der Opening Sause vom Baker vs Banker? Wenn sich das who is who des Zürcher Gastrokneuels zusammentut und einlädt, dann kommen sie alle – und der Erfolg ist in dieser Konstellation, mit dem Konzept und an dem Platz fast garantiert. In der Kombi von Bar, Backstube, feinem Kaffee, guter Küche, Drinks, Kulturbühne und mit Terrasse im Sommer hat das Baker vs Banker gute Chancen meine neue Stammkneipe zu werden. Gratulation den Machern! Leider hab‘ ich’s nicht so mit essen an solchen Anlässen, deswegen kurz einmal um die Ecke ins Krokodil – das hier endlich auch mal seinen wohlverdienten Platz im Blog erhält. Kurzbericht: Apero Gin Mare mit Gents – Hans Georg Hildebrandt, der Gründer von Gents sass übrigens am Nebentisch und hat sich gefreut. Vorspeise: Spicy Rindstatar mit geräuchter Burrata – grosses Kino! Nachher: Rindfleischravioli mit Salbei – einfach, genial. Und was besonders zu erwähnen ist. Der Service von der sympathischen jungen Lady aus Südafrika sehr charmant. Und noch was: Endlich ein Lokal, das es schafft die Musik etwas lauter zu stellen und das Licht anständig zu dimmen. Daumen hoch! Mehr davon! Sind dann noch „schnell“ zurück an die Baker Sause – no more details..

2018-03-09T17:10:01+02:0010. März 2016|Kategorien: Event, New Open, Restaurant|

STAZIONE PARADISO

NEGRONIWILSCHWEINKUHBROTDESSERT

Wie bringt man die Highlights eines Abends in einen Text mit 219 Wörtern? Man knallt sie ohne Abstand in die Überschrift und hat damit eigentlich schon alles gesagt. So einfach ist’s nicht. Start in der Tales Bar. Kennt ihr nicht? Liegt auch an einer der unspektakulärsten Ecken in Zürich. Aber drin wird einiges geboten. Grossartiges Angebot, höchste Barkompetenz – oft zu spüren in den „einfachen“ Klassikern – ich hatte einen Negroni, genau so wie er sein muss. Dann ab mit dem Taxi ins Stazione Paradiso. Weshalb ich das Taxi erwähne? Der Taxichauffeur war so was von freundlich – das darf auch mal gesagt werden – es gibt sie also doch. Angekommen im Stazione – ein alter Eisenbahnwagen, super sympa eingerichtet mit Vorzelt und gemütlicher Lounge am Feuer. Das andere Feuerwerk ist dann beim Essen losgegangen. Amuse: Wildschwein-Tacos – hätten gerne mehr davon gehabt. Vorspeise: Tatar von der Kuh mit Zwiebeln und Brunnenkresse – einfach grandios! Weiter mit geröstetem Kartoffelpüree und Lauch. Hauptgang: Lamm unter Chicoree. Das Dessert dann wieder ein Highlight der Extraklasse: Schokoladenbohnen & Orange; da könnte man sich reinlegen. Ach ja genau – das Brot ist das beste, das ich seit ganz langem gegessen habe. Getrunken: Crèmant und einen fetten Italiener. Danke an die vier Ladies, die den Laden ganz unkompliziert und sympathisch schmeissen. Nur noch bis Ende März, dann kommt nämlich der Frühling.

2018-04-12T13:37:10+02:0026. Februar 2016|Kategorien: Food, Location, Restaurant|

LOLA SALLY

Man kann denken was man will über die Pop-Up Kultur. Und es war ja auch im Tagi zu lesen. It’s all about location – und die Qualität sei zweitrangig. Das mag beim einen oder anderen Konzept ja stimmen. Es gibt aber auch einige, bei denen ist das gaaanz anders. Von vorne: Gestern waren wir im „Lola Sally“, das neue Pop-Up in der Brunau (direkt neben dem Fork & Bottle). Und wir waren begeistert. Super coole Location – ja ok, anfangs war’s im wahrsten Sinne etwas kühl – haben das aber dann gut in den Griff bekommen. Und was Küchenchef Arnie da auf kleinstem Raum auf die Teller zaubert ist einfach der Hammer. Authentische, kreative, raffinierte und super tasty chinesische Küche – nichts zu tun mit der sonst in der Schweiz erhältlichen langweiligen Soja-Sweet-and-Sour Geschichte. Sympa und kompetent auch der Service unter der Leitung von Jessica, da kann sich manch ein Betrieb ein Stück abschneiden. Gegessen: Crunchy Cucumbers, Wan-Tan mit  Shrimps, Pork Belly mit Soured Chilli Cabbage, Sea Bass auf Pak Choi, Chocolate Cake und Heavenly Fruits. Getrunken: Cava Pares Balta Blanca Cuisine 2009. An den Nebentischen haben wir gesehen, dass auch die Drinks und Cocktails ein Gedicht sein müssen. Alles in allem – sehr zu empfehlen! Nur noch bis Sonntag. Dann macht die Crew eine Woche Pause und es geht vom 22. bis 28. Februar weiter mit Japanisch. We stay tuned.

2018-04-12T16:23:38+02:0011. Februar 2016|Kategorien: Event, Food|

MOUDIS

HIER SCHNURRT DER KATER

Mo und Hassan, die beiden Brüder, sind zurecht bereits mit drei Läden erfolgreich in Zürich unterwegs. «Moudis», «Leckerkaffee» und «Lecker Garten». Vorweg: Der libanesische Food ist einfach sensationell. Die Mezze habe ich bereits alle durchprobiert; wer auf Wein steht, soll sich den libanesischen Domaine de Baal einschenken lassen – herrlich schwer. Das Moudis an der Brandschenkestrasse ist auch innenarchitektonisch Klasse gelöst. Dank den verschiedenen Fenster innen, dem Sound und der sehr angenehmen Beleuchtung ist das Lokal cozy, man isst – und bleibt – einfach gerne da. Die Barkompetenz haben sie sich mit dem ehemaligen Talacker-Barchef ins Haus geholt. Es stimmt einfach. Schön auch, dass das Konzept viele weibliche Gäste anzieht – Ladies wissen eben, was gut ist. So gesehen macht der schnurrende Kater durchaus Sinn ;o). Alles in allem: good food, good mood, good people, lovely drinks.

2018-04-12T16:22:20+02:0018. Januar 2016|Kategorien: Bar, Food, Restaurant|

un pò di più

Sì, es darf ein bisschen mehr sein, beim neusten Wurf von Rudi Bindella Junior. Die Italianità wird gelebt wie eh und je in allen Bindella Läden. Das più in der neuen Sihlpost ist aber durchaus anders. Ein Mix aus klassischem Set-Up mit Tischen, ergänzt mit einem Take-Out – passt zur sich ständig weiterentwickelnden Europaallee. Die Innenarchitektur vom gleichen Architekten, welcher auch das angesagte Trend-Lokal von Christian Bindella in Tel Aviv gemacht hat. Helle, hohe Räume, grossartig inszeniert, speziell wenn mittags die Sonne herein schaut und super Stühle. I like! Aber von der Architektur allein hat man nicht gegessen – deswegen bin ich nach dem Opening auch zweimal essen gegangen. Einmal Sit-Down Lunch mit Vorspeisen wie Carpaccio, erfrischendem Pulpo, un sogno! Hauptgänge wie mezze maniche (halbe Rigatoni) bolognese, einfach gut! Dazu ein Glas Aglianico di Mastroberardino. Beim zweiten Besuch leider spontan kein freier Tisch am Mittag – und so im Take-Out gelandet. Pizza, Focaccia, tutto fresco e picobello! Und molto speciale ist der unkomplizierte und natürlich-freundliche Servizio. Daumen hoch!

PS: über den Jahreswechsel gibt’s demnächst meine persönlichen Lieblingslokale aus verschiedenen Gastro-Kategorien. Also dranbleiben.

2018-04-12T16:20:16+02:0016. Dezember 2015|Kategorien: New Open, Restaurant|

DIE ARTISANEN.

Herrlicher Winterabend, Start mit Glühwein am Zürcher Weihnachtsmarkt. Dann ab durchs Dörfli, kurz die neue Spaghetti Factory bestaunen und schon mal vormerken. Mit dem 46er Bus vom HB genau vor die Tür des The Artisan. Viel Gutes gehört, entsprechend hoch die Erwartung. Ist liebevoll eingerichtet, gemütlich, schöne Tische; die haben buchstäblich den Garten ins Lokal geholt. Die Gastgeber sind, was das Wort verspricht: Gian Luca Tribò an der Front und Marc Thommen in der Küche, eine äusserst gelungene Kombi zweier leidenschaftlich ambitionierter Gastronomen.

Gespeist: Flammkuchen mit geräuchertem Saibling und Avocado, sensationeller Einstieg, begleitet von Cava Recaredo. Jetzt Menu „sharing is caring“. Als Starter ein Salat, der seinem Namen alle Ehre macht, frisch, knackig, spannend. Danach Chicken Wings mit Vinaigrette, pikant kandierter Bierspeck, hausgemachte Kichererbsen-Amaranth-Falafel, hammermässig präsentiert. Als Hauptgang Schweinebauch, serviert mit gedämpften Buns und diversen Beilagen, schlicht geil. Ein Dessert noch, Bread & Butterpudding, perfekt! Getrunken einen Zweigelt von Sepp Muster und einen Occhipinti. Die Bierkarte nehme ich mir das nächste Mal vor, denn: The Artisan ist wirklich empfehlenswert!

2018-04-12T15:29:08+02:004. Dezember 2015|Kategorien: New Open, Restaurant|

Potz Tüüfel!

Vorweg: Ich war nie ein Whiskey-Aficionado! Und zu persönlich sollte der Blog auch nicht werden – aber mich hat es so was von flachgelegt die letzten zwei Tage! Hier der Tipp, unabhängig erteilt von zwei Ladies: „Nimm en heisse Whiskey mit Zitrone!“ Gesagt, getan. Nach drei heissen Whiskeys habe ich dann herrlich geschlafen. Der Tag danach war keineswegs besser, ich habe ihn durchgestanden und mich ab 15h gefragt, ob das Opening des neuen „Devil’s Place“ im Quaglinos eine gute Idee sei? Zu viel überlegen ist nicht gut, also hin! Auf dem Weg kurz durchs Weihnachtsdorf geschlendert, einen Mohrenkopf gegessen, in Kutis Wanner-Bar den legendären Wannerkaffee geschlürft und rein ins Vergnügen. Eine Whiskey-Bar? Nein, DIE Whiskey-Bar von Zürich. Den neuen Whiskey-Place-to-be im Seefeld kann ich nur empfehlen. Gemütlich, schönes Licht, sorgfältige Whiskey-Auswahl; supported vom legendären Waldhaus St. Moritz! My Favorites: Glenlivet 1974 und Octomore Island 6.3. Der Winter kann kommen, krank bin ich nicht mehr.

2018-04-12T15:27:56+02:0026. November 2015|Kategorien: Bar, New Open|

Macht Männer glücklich.

Wir Männer sind so simpel – ein gutes Stück Fleisch, guter Wein und zack, wir sind glücklich! Sollte eigentlich mein kürzester Blog werden – aber da hat’s mehr Fleisch am Knochen. Treffpunkt Nietengasse 18, Gaucho1. Das Lokal ganz gut besucht, gute Stimmung. Auch dank Francesco, der uns mit viel Charme und Gastfreundschaft durch den Abend begleitet. Vorspeise Chorizo und Pulpo, beides sehr gut und ordentliche Portionen. Hauptgang Filet und Entrecôte, perfekt gebraten und gewürzt, obwohl der Küchenchef an dem Abend „out of order“ war. Chimichurri top. Carmelo Rodero Reserva 2011, sehr fein. Wir sind noch eins weitergezogen – es wurde erwartungsgemäss etwas „unmännlich“ weniger simpel; nicht weniger lustig.

2018-04-12T15:26:38+02:0010. November 2015|Kategorien: Restaurant|